kachelofen, kachelöfen

Kachelöfen sind der Gattung der so genannten Zimmerofen zuzuordnen und können inzwischen auf eine sehr lange Geschichte und Vergangenheit zurückblicken. Der Grund hierfür ist, dass der Aufbau im Grunde genommen recht einfach gehalten ist, jedoch dennoch eine gute Wärmeerzeugung bietet. Der Kachelofen an sich besteht dabei in den allermeisten Fällen aus verschiedenen Schamottsteinen die dabei von einem Fachmann aufgebaut und zusammengesetzt werden. Darin können nun die unterschiedliche Holzstücke oder aber auch Kohlebricketts verheizt werden. Jedoch geht der Name nun noch auf einen anderen Umstand zurück. Da der Ofen an sich, bestehend aus diesen Schamottsteinen ansonsten nicht sehr schön aussieht ging man in der Vergangenheit dazu über die Außenfläche dieser Öfen mit verschiedenen Kacheln zu verkleiden, so dass sich im Laufe der Zeit deshalb der Begriff der Kachelöfen ergab und sich auch in den normalen Sprachgebrauch einprägte.



Wichtig bei der Funktionsweise ist jedoch, dass beim Aufbau eines solchen Ofens auch immer ein Kamin bzw. Kaminzugang mit eingebaut wird, damit eben der Rauch und sonstige Sachen in gewünschter Weise abfließen können. In Mitteleuropa kamen die Kachelöfen als solchen zumeist in den so genannten Stuben zum Einsatz. Dabei handelte es sich wiederum um Räume und Zimmer, in denen vorwiegend sich auch die komplette Familie aufhielt, denn anders als andere Ofenarten war und ist der Kachelofen vorwiegend gedacht das Zimmer zu heizen und wärmen in dem er eben steht und nicht das gesamte restliche Haus. Die schönsten Stücke stammen dabei im Übrigen aus dem 18. Jahrhundert, als besonders wohlhabende Leute vor allen Dingen größten Wert auf die Verzierung der Kachelöfen legten um auf diese Art und Weise eben auch ihren persönlichen Status darzustellen.

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